Ich habe sie seit 5 Jahren nicht gesehen, aber trotzdem kam mir das wiedersehen so vor als wäre es vor ein paar Monaten gewesen.
Am 3.8. wurde ich von meiner Mama, meiner Tante und meiner Cousine aus Borchen abgeholt, vom Bundeslager. Das war das erste Bundeslager wo ich mich gefreut habe nach Hause zu fahren. Von dem Tag an waren wir vereint. 9 Leute unter einem Dach, viele spannende Erlebnisse, Kommunikation auf Englisch, Deutsch und mit Händen und Füßen.
Es ist einfach einmalig so ein Gefühl.
Das erste mal alle Cousinen und Cousins auf einem Haufen zu haben, das durfte ich in den letzten Wochen das erste mal in meinem Leben erleben, für viele ist das vielleicht normal. Aber für mich nicht.
Aber dies war nur ein kleiner Vorgeschmack, denn meine Mama hat gestern Abend gesagt, dass sie nächstes Jahr zwei Kinder nach Canada schickt und weil meine Brüder zusammen bestimmt den Flughafen auseinander nehmen würden und meine Oma in Canada zur Weißglut treiben würden, bin ich mir sicher, dass ich dabei bin.
Wir haben auch darüber geredet, ob ich zwischen dem Anerkennungsjahr und dem Start ins Berufsleben ein Jahr in Canada verbringe, meine Tante fand die Idee toll aber meine Mama meinte nur, dass das ganze Schlamasel dann wieder von vorner losgeht.
Meine Oma wanderte nach dem Krieg nach Canada aus, bekam zwei Kinder und eines davon (meine Mama) kam dann wieder zurück nach Deutschland, vielleicht geh ich ja doch wieder dahin, lerne jemanden kennen und bleib dann in Canada!
In der Zeit zwischen der 5. und 8. Klasse war das für mich klar, dass ich sowieso wieder dahin gehe, aber dann hab ich so tolle Menschen kennen gelernt die mir gezeigt haben, dass es in Deutschland auch schön ist.
Aber mittlerweile bin ich schon gar nicht mehr so abgetan von der Idee.
Jessy goes to Canada (maybe) :DD
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